Hundeschuhe

Hundeschuhe

Warum Hundeschuhe?

Der Hund läuft natürlich mit seinen eigenen Pfoten am besten. Aber es gibt doch einige Punkte, die für das Tragen von Hundeschuhen sprechen: sportliche Aktivitäten (Schutz der Pfoten gegen Aufschürfen), Überqueren von scharfkantigen Steinen (Bergwanderung), heißer Untergrund (Strassen im Sommer), Streusalz, das Bi...

Hundeschuhe

Warum Hundeschuhe?

Der Hund läuft natürlich mit seinen eigenen Pfoten am besten. Aber es gibt doch einige Punkte, die für das Tragen von Hundeschuhen sprechen: sportliche Aktivitäten (Schutz der Pfoten gegen Aufschürfen), Überqueren von scharfkantigen Steinen (Bergwanderung), heißer Untergrund (Strassen im Sommer), Streusalz, das Bilden von Eisklumpen zwischen den Zehen, Hunderettungsstaffeln (Schutz der Pfoten vor Glas, spitzen Gegenständen), Schutz von verletzten Pfoten, sensible Pfoten die oft zu Rissen und Blutungen neigen, Gelenkserkrankungen bei denen der Hund eine Pfote nicht mehr richtig anheben kann und so beim normalen Gehen aufschürft. Sehr glatter Untergrund (Fliesen, Treppenstufen, Glatteis). 

Der Hundeschuhtanz

Du hast also entschieden, dass dein Liebling Hundeschuhe benötigt. Also bestellst du diese bei uns im Shop, öffnest voller Vorfreude den Karton und rufst deinen Hund zur Anprobe. Eher unwillig hält dir dein Vierbeiner seine Pfote hin, während die du Boots über seine Pfoten stülpst. Nun passiert es: große Augen, ein fragender Blick, der Hund erstarrt zu einem Eisblock. Durch Locken kannst du ihn zu ein paar kleinen Schritten motivieren. Doch der Hund schüttelt die Poten, hebt sie in die Luft. Er tanzt den "Hundeschuhtanz". Keine Sorge, dass ist ein völlig normale Reaktion deines Hundes. Schließlich trägt er gerade zum ersten Mal in seinem Leben Schuhe und muss sich erst daran gewöhnen.

Wie gewöhnst du deinen Hund an Schuhe?

Hunde benötigen eine gewisse Zeit um sich an das Tragen von Booties zu gewöhnen. Auch wenn es Anfangs so aussieht, als würde es nie klappen. Mit etwas Geduld und vielen positiven Erfahrungen wird es klappen. Wie du den "Moonwalk" deines Hundes minimieren kannst, erklären wir dir hier:

1. Nicht lachen - auch wenn es schwer fällt, aber es verunsichert deinen Hund.

2. Lieblingsaktititäten zur Ablenkung - Motivation ist schließlich alles! Ein kurze Spaziergang, das Apportieren von Spielsachen. Fange mit zwei Pfoten an (Hinter- oder Vorderpfoten). Die länge der Spaziergäge kannst du Stückchenweise verlängern. Aber bitte in kleinen Etappen. Erst 5 Minuten, dann 10 usw. Gib deinem Hund Zeit. Er soll das Tragen der Schuhe mit Aktivitäten positiv verbinden. 

3. Hab viel Geduld - es kann eine Zeit dauern, bis der Hund "völlig normal" mit seinen Schuhe läuft.

4. Schuhe einlaufen - Hunde müssen sich langsam an Schuhe gewöhnen. Genauso wie wir Menschen ist es wichtig die Schuhe in kleinen Etappen einzulaufen. Niemand kauft sich ein paar neue Wanderschuhe und besteigt damit einen Gipfel ohne die Schuhe vorher auf kurzen Strecken getragen zu haben. 

5. Stelle sicher, dass die Schuhe passen - Messe sorgsam die Pfote deines Hundes (Vorder- und Hinterpfote separat). Dafür stellst du eine Pfote auf ein weißes Blatt Papier. Achte darauf, dass dein Hund die Pfote belastet oder hebe das gegenüber liegende Bein sanft an. Nun zeichnest du mit einem Stift um die Pfote herum. Am Abdruck kannst du nun die breiteste Stelle messen. Gehe bitte nicht davon aus, dass dein 50kg Hund auf jede Fall die größe Schuhgröße hat. Es ist durchaus möglich, dass er an den Hinterpfoten die Größe S nebötigt. Denn generelle Körpergrößen übertragen isch nicht auf die Pfoten- und Schuhgröße. 

6. Benutze Söckchen - Boot Liners verbessern den allgemeinen Sitz Hundeschuhe und erhöht den Tragekomfort. Bei langem Fell schützen sie auch vor dem Einklemmen des Fells in den Klettverschluss. Die Liners schützen vor jeglichen potentiellen Abschürfstellen, isolieren und transportieren die Feuchtigkeit nach Aussen.

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