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Karwendelhaus - Wanderung mit Hund

Geschrieben am1 Jahr vor 236
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Eine Wanderung durch das Karwendel mit grandiosem Panorama, die ich euch nicht vorenthalten möchte. 

Auf 4 Pfoten durch das Karwendelgebirge

Karwendelhaus (1765m)

Tourenbeschreibung:

Pablo und ich fahren mit dem Auto von Bad Tölz Richtung Sylvenstein Speicher, halten uns an der Kreuzung rechts Richtung Eng (Österreich, denkt an den Heimtierausweis). In Hinterriß müssen wir an einer Mautstation halten (gebührenpflichtig). Nach der Mautstation folgen wir noch ca. 1 km der Strasse. Dann parken wir rechts auf einem kleinen Wanderparkplatz.

Unmittelbar am Parkplatz führt uns die Johannisbrücke über den kristallklaren Rißbach in die Karwendelauen. Der Beschilderung nach rechts folgen, (Links befindet sich der Mountainbikeweg). Nun geht es gemächlich bergauf. An einer kleinen Schlucht vorbei, die mit einer kleinen Mauer und Holzgeländern gesichert ist. Hier unbedingt den Hund kurz halten. Er kann die Gefahr nicht erkennen. Ein Absturz würde tödlich enden. Weiter folgen wir auf 4 Pfoten und 2 Beinen dem gut ausgebauten Kiesweg tief hinein ins weit ausgeschnittene Johannestal zwischen Rißer Falk (2413m) und Laliderer Falk (2427m) im Osten sowie dem Stuhlkopf (2049m) im Westen. Die anfänglich dichte Bewaldung öffnet sich und gewährt schöne Ausblicke auf das Bergmassiv weit vor uns. Ich verweile kurz um ein paar Fotos zu schießen, während Pablo völlig unbeeindruckt ist und weiter laufen will. Also gebe ich ihm nach und wir marschieren weiter den Fahrweg hinauf.

Hier und da zweigen rechts und links kleine Trampelpfade ab. Eine gute Alternative wenn zu viele Biker auf dem Fahrweg unterwegs sind. Kleiner Tipp: den Hund angeleint lassen. Der Fahrweg ist an manchen Stellen recht unübersichtlich und man würde Hund und Radfahrer gefährden. Der Wald entlang des Weges spendet immer wieder Schatten. Am kistallklaren Bach hat der Hund immer wieder die Möglichkeit seinen Durst zu löschen. Die Quellen im Karwendelgebirge besitzen übrigens Trinkwasserqualität. Also gönne ich mir auch ein paar Schluck und spare so mein Trinkwasser im Rucksack für später auf.

Nachdem wir nun dem Johannesbach ca. 6 km gefolgt sind, gelangen wir an ein beschildertes T-Kreuz. Der Weg nach links führt zur Falkenhütte (1850m, auch sehr lohnenswert, werde berichten), während der Weg nach rechts vom Fluß weg weiter zum Karwendelhaus (1588) führt. Wir halten uns nun immer weiter rechts, folgen der Forststrasse über ein paar Kehren bergauf bis wir den kleinen Ahornboden erreichen. Dieser gilt zurecht als landschaftliches Kleinod im Alpenpark Karwendel und lädt zur Rast ein. Hier kann der Hund an einem Brunnen seinen Durst löschen. 

An der Weggabelung direkt neben dem privat genutzten Pürschhaus (1399m) folgen wir dem schmalen Weg Richtung Karwendelhaus. Dieser wird schon nach kurzer Zeit zu einem Steig und schlängelt sich durch die wunderschöne Landschaft den Berg hinauf. Auch hier spenden Bäume immer wieder Schatten. Biker sind hier nun nicht mehr unterwegs. Hier kann der Hund auch mal frei laufen, die Gefahr abzustürtzen besteht hier nicht. Aber ihr solltet immer mit Wild, Murmeltieren und Gamsen rechnen. 

Nun gelangen wir an den höchsten Punkt der Tour der zudem den Übergang ins Karwendeltal markiert, das Jochkreuz des Hochalmsattels (1803m). Auch hier steht eine Viehtränke, Hunde können hier ihren Durst stillen. Doch bitte lasst ihn nichtd arin baden. Manche Kühe verweigen dann die Wasserstelle. Von dort aus folgen wir dem Weg etwa dreihundert Meter bergab. Wir halten uns an einer Verzweigung in gerader Richtung. (Bergab führt der Weg nach Scharnitz). Nach etwa 400 Meter erblicken wir nun das Karwendelhaus (1771m) am Fuße der Birkkarspitze (2749m).

Nach einer ausgiebigen Rast für Hund und Mensch führt uns der gleiche Weg nun wieder hinunter zum kleinen Ahornboden durch das Johannestal bis zurück zum Ausgangspunkt.

auch im Sommer liegt vereinzelt noch Schnee

Höhenmeter: ca. 940m

Dauer: ca. 6,5 Std

Länge: ca. 24,8 km

Kondition von Mensch und Hund: mittel

Beste Jahrezeit für diese Wanderung?

Im Frühjahr sind die Temperaturen zwar noch recht angenehm, aber du wirst noch mit Schnee rechnen müssen. In den frühen Morgenstunden im Sommer ist die Tour gut zu bewältigen, da es auch immer schattige Abschnitte gibt. der Herbst ist aber sicher die beste und schönste Jahreszeit. Der kleine Ahornboden ist einfach traumhaft, wenn die Blätter der Bäume sich verfärben. Die Strecke läuft sich wie alle anderen Touren auch, am besten an den Wochentagen von Montag bis Freitag. 

Aufstieg Johannistal im Oktober

fast geschafft, die letzten Meter zum Karwendelhaus

Welche Ausrüstung benötigt dein Hund auf dieser Tour?

  • Sicheres Hundegeschirr, aus dem der Hund nicht herausflutschen kann und guten Tragekomfort bietet. Die Gefahr sich zu strangulieren, wie bei einem Halsband, entfällt damit.
  • Flexible Hundeleine, die man sich um den Bauch binden oder mit einem Hüftgurt kombinieren kann. Bei langen Wanderungen ist es sicherer und bequemer die Hände frei zu haben.
  • Faltbarer Hundenapf
  • Ausreichend Wasser
  • Futter für die Pausen, aber nicht zu viel (Gefahr der Magendrehung). Lieber nach der Wanderung etwas mehr füttern, wenn der Hund danach ruhen kann.
  • Wer mag, einen Hunderucksack. Das hat zum Vorteil, dass der Hund, z. B. auf Mehr-Tages-Touren Futter, Wasser und Napf selber tragen kann. Achtung! Überladung vermeiden.
  • Leuchthalsband oder gut sichtbare Lampe, die am Geschirr befestigt werden kann. Das Wetter kann blitzschnell umschlagen und bei schlechter Sicht oder Nebel ist der Hund dann trotzdem zu erkennen.
  • Leichte Ersatz-Leine und Ersatz-Halsband
  • Hundeschuhe, der Weg ist teilweise recht steinig. Zur Vorbeugung von Pfotenverletzungen können Booties verwendet werden. Auf jeden Fall solltest du aber Booties für den Notfall im Gepäck haben.
  • Erste-Hilfe-Set

Ausrüstung Mensch:

  • Ausreichend Flüssigkeit!
  • leichte Jacke (Regenschutz)
  • Blasenpflaster
  • 1 Paar Wechsel-Socken (unbequeme oder rutschende Socken können echt Nerven kosten).
  • Stirnlampe oder kleine Taschenlampe (falls es später wird als gedacht)
  • Wanderstöcke (wer an Beschwerden in den Knien leidet, ist hiermit gut beraten).
  • Brotzeit, Bananen, Energieriegel, leichte Kost, wer bei Anstrengung mit Wadenkrämpfen zu tun hat, packt noch Magnesiumtabletten ein.
  • Sonnenmilch
  • Sonnenbrille!
  • Hut, Kappe oder Mütze
  • Wanderkarte
  • Handy
  • Erste-Hilfe-Set

Wenn du uns auf dieser oder einer anderen Tour begleiten möchtest, melde dich einfach an!

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