Wandern mit Hund

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Wandern ist eine sehr gute Möglichkeit, die Natur zu erkunden, dem Bewegungs- und Erforschungsdrang des Hundes nach zu kommen, etwas für die Gesundheit zu tun und sich eine Auszeit von dem Alltag zu nehmen. Wir zählen dir hier ein paar Punkte auf, die du beachten solltest, wenn du mit deinem Hund wandern gehen willst.

Wandern mit Hund

Unsere Tipps, damit die Hundewanderung ein Genuss wird

Hund gehört an die Leine

Im unwegsamen und unbekannten Gelände gehört der Hund an die Leine. Schließlich geht es nicht nur darum, auf andere Menschen und Tiere Rücksicht zu nehmen. Sondern auch, den eigenen Hund zu schützen. Man weiß nie was hinter den nächsten Kurve kommt. Schnell kann es für den Hund gefährlich werden, da er selber die Situation nicht einschätzen kann. Der Duft von Wild könnte den Hund zum Jagen animieren. Es kommt immer wieder vor, dass Hunde dann nicht den Weg zurück finden und als vermisst gemeldet werden. Um ganz sicher zu gehen, informierst du dich im Vorfeld, ob sogar Leinenpflicht herrscht. Das Gemeindeamt oder das Fremdenverkehrsbüro kann dir Auskunft geben. Beachte bitte auch saisonale Regeln wie Brutzeit, Almbetrieb usw.

Ausreichend Wasser

Gerade im Sommer noch wichtiger als an kühlen Tagen: Ausreichend Wasser mitnehmen, für dich und für deinen Vierbeiner. Hunde schwitzen kaum und regulieren den Wärmehaushalt über das Hecheln. Meist laufen die Vierbeiner um einiges mehr als die Zweibeiner, daher ist darauf zu achten dem Hund immer wieder Wasser anzubieten. Ideal für unterwegs sind leichte Faltnäpfe.

Futter

Plant man eine lange Tour über mehrere Stunden oder Tage, sollte man für den Hund Futter einpacken. Idealerweise etwas, was nicht schnell verdirbt und nicht gekühlt werden muss. Bei längeren Pausen kann sich der Hund dann mit einer Mahlzeit stärken. Jedoch unbedingt darauf achten, dass die Portion nicht zu groß ist und eine längere Pause eingehalten wird. Sonst droht eine Magendrehung. Außerdem lässt es sich mit schwerem Magen auch schlecht wandern und man wird eher träge.

Hütte mit Hund

Nicht auf jeder Hütte, sei es nun zum pausieren oder übernachten, sind Hunde willkommen. Daher solltest du dich unbedingt vorab erkundigen, ob der vierbeinige Begleiter mit ins Schlaflager darf oder ob es Alternativen gibt, beispielsweise Einzelzimmer oder Winterräume in denen man mit seinem Hund zusammen übernachten darf.

Erste-Hilfe-Set

Idealerweise nimmst du für dich und für deinen Hund ein Erste Hilfe Set mit. Verletzt sich der Hund an der Pfote, beispielsweise beim Durchqueren eines Kars aus Geröll, blutet diese stark und muss verbunden werden. Auch im Winter drohen durch scharfe Kanten im Eis Verletzungen an den Pfoten. Die Pfoten müssen sich nach längerer Pause auch erst wieder an die steinigen Wege gewöhnen. Bevor sich der Hund die Pfoten aufläuft, solltest du ihm Booties anziehen.

Geschirr oder Halsband?

Ganz klar: Geschirr! Ein sicheres Geschirr, aus dem der Hund nicht herausrutschen kann ist unserer Meinung nach die beste Wahl. Es sollte gut sitzen und auch für mehrere Stunden komfortabel und bequem für den Hund sein. Auffällige Farben sind in den Bergen sicher von Vorteil. Kombiniere jedoch immer ein Hundegeschirr mit einem Halsband. 

Weitere nützliche Hundeausrüstung

Viele Hunde freue sich über eine Aufgabe und können mit einem Hunderucksack ausgestattet werden. Außerdem erleichtert dies das Gewicht deines eigenen Rucksacks erheblich. Ein Rucksack bietet reichlich Platz für Futter und Wasser. Darauf achten, dass der Hund früh genug vor der Wanderung an den Rucksack gewöhnt und er nicht überladen wird. Als Faustregel gilt: höchstens 25 % seines Körpergewichts.

Hundeschuhe

Schenk den Pfoten deines Lieblings besondere Beachtung. Wenn dein Hund es gewohnt ist, viel auf Waldboden und Feldwegen zu laufen, kann es eine Weile dauern, bis die Pfotenballen sich an Asphalt, Geröll und steinigen Boden gewöhnt haben. Verwende auf langen Strecken und felsigem Untergrund Hundebooties um die Pfoten prophylaktisch zu schützen. Dein Hund muss bereits daran gewöhnt sein sie zu tragen. Plane hierfür ca. 2 Wochen Vorbeitungszeit ein. Tipps dazu findest du hier. Sie beugen Verletzungen vor oder können sehr hilfreich sein, wenn der Hund seine Pfote beim Wandern verletzt hat.

Geführte Hundewanderungen

Wir bieten regelmäßig geführte Hundewanderungen an. Wir bieten euch Wanderungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Längen. Da sollte für jedes Mensch-Hund-Team etwas dabei sein. Die Anzahl der Teilnehmer ist dabei auf ca.6-8 Hunde beschränkt. Termine

Packlisten für den Wanderrucksack

Ob lange oder kurze Touren, bei uns findest du verschiedene Packlisten zum Ausdrucken für deinen Wanderrucksack. Damit auch nichts vergessen wird. https://wilderhund.de/blog/wanderrucksack-packen.html

Viel Spaß beim Wandern!!

Fotos Quelle:// Fotolia

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